Belgien

Informationen

Die Landschaft setzt sich aus der flachen Küstenebenen entlang der Nordsee, der Hochebene im Zentrum des Landes und den sanft geschwungenen Hügel und Wälder der Ardennen im Südosten zusammen. In den vergangenen Jahrhunderten hat Belgien stets eine wichtige Rolle in kommerzieller und kultureller Hinsicht gespielt. Das spiegelt sich auch sehr stark in der Architektur nieder. Die malerischen Städte sind beeinflußt von der österreichischen, spanischen, niederländischen Kultur und reich an Romanik, Gotik, Barock und Gebäuden im Jugendstil. Sogar kleinere Städte wirken um ein vielfaches größer, da sie eine auffallende Dichte an Sehenswürdigkeiten beherbergen. Im Jahr 2000 wurde Brügge zum Weltkulturerbe ernannt und wird als das „Venedig des Nordens“ bezeichnet. 

Belgien ist multilingual und multikulturell: In Flandern im Norden wird Niederländisch gesprochen, Wallonien im Süden ist französischsprachig und in der  Hauptstadt Brüssel, wo sich bekanntermaßen nicht nur der Sitz der EU sondern auch der NATO befindet, sind sowohl Französisch als auch Niederländisch Amtssprachen. Im Osten Belgiens gibt es zudem eine kleine deutschsprachige Minderheit.

Da Belgien eins der am dichtesten besiedelten Länder der Welt ist, leben viele Familien in Wohnungen. Es ist daher nicht selten, dass sich die Kinder ein gemeinsames Zimmer teilen. Dies trägt aber auch dazu bei, dass ich die Familienmitglieder sehr nahe stehen. In Belgien ist es nicht unüblich, dass Jugendliche bis zu ihrer Abgeschlossenen Ausbildung bei ihren Eltern leben und auch danach bleiben Familienmitglieder gerne in der gleichen Gegend und halten engen Kontakt. Viele Belgier schätzen ihre eigenen vier Wände sehr und sehen ihn als einen Rückzugsraum an, der nur mit Familienmitgliedern oder engen Freunden geteilt wird. Dementsprechend ist es eine große Ehre für dich, dass dich deine Gastfamilie bei sich willkommen heißt. Aber aus diesem Grund verstehen sich auch nihct als böse Geste, wenn man öfter einmal die Türie hinter sich schließt wenn man das Bedürfnis nach ein bisschen Zeit für sich selbst hat. Ganz anders ist es bei Mahlzeiten: Besonders beim Abendessen wird häufig sehr viel Wert auf Gemeinsamkeit und gute Gespräche gelegt. Zwei typisch Belgische Eigenheiten: sie lieben Pommes und Comics - das klingt doch schon mal nach Humor oder?

In der Oberstufe orientiert man sich in den ersten 2 Jahren und spezialisiert sich daraufhin auf eine bestimmte Richtung. Die Grundschule wird 6 Jahre lang besucht und danach beginnt der „Secondary level“, der wieder 6 Jahre dauert. Das Prinzip der Oberstufe in Österreich entspricht somit dem dritten Jahr des Secondary Levels in Belgien, also dem bereits spezialisierten Abschnitt. Abgeschlossen wird mit einem Diplom, was unserer Matura entspricht. Wie in Österreich gibt es Pflichtfächer und eine vorgegebene Stundenanzahl, wobei wie bei uns die Fächer von Schule zu Schule variieren können. Die Schule wird von Montag bis Freitag zwischen 8 –  ca. 16 Uhr besucht, um 10 Uhr gibt es eine kurze Pause, um 12.30 Uhr wird eine Mittagspause von einer Stunde eingelegt,  Mittwoch nachmittags ist frei. Das Schuljahr beginnt im September und das erste Semester endet mit den Weihnachtsferien. Das zweite Semester ist länger, beginnt Anfang Jänner und dauert bis Ende Juni. Normalerweise hat man Fächer wie: Französisch, Mathematik, Biologie, Geographie, Physik, Geschichte, Sport, und einer weiteren Fremdsprache (Englisch oder Holländisch). Optional kann man auch Wirtschaft oder eine dritte Fremdsprache belegen.

Über Reise- und Ausflugsmöglichkeiten informiert dich dein lokaler Betreuer kurz nach deiner Ankunft.

Belgien ist eine gute und günstige Alternative zu Frankreich. Frankreich ist ein Mainstream-Ziel für Schüler die ihr Französisch verbessern wollen. Wenn du jedoch etwas andere erleben willst, ist Belgien eine gute Alternative. Die Beligier haben auch den Ruf im Vergleich zu den Fanzosen auch als weniger koservativ und lockerer zu sein.

Programme